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Aluminium
Auch Aluminium (der allgemein gebräuchliche Begriff, tatsächlich wird stets eine Legierung verwendet) wird heutzutage (2007) viel im Rahmenbau eingesetzt. Aluminium besitzt zwar nur etwa ein Drittel der spezifischen Festigkeit und Steifigkeit (Elastizitätsmodul) von Stahl, aber auch nur ein Drittel der Massendichte. Aluminiumbauteile gleicher Belastungsfähigkeit wiegen daher im Vergleich zu Stahl etwa das Gleiche, sind dabei aber dicker und damit deutlich steifer bei Biegung und Torsion. Das führt, was zunächst paradox erscheint, zu einer höheren Bruchgefährdung: Ein Aluminiumrahmen begegnet den oft stoßartigen Belastungen im Betrieb starrer als ein Stahlrahmen, der durch federndes Nachgeben die Spannungsspitzen besser abbauen kann. Ein weiterer Nachteil des Aluminiums ist, dass es geschweißt werden muss, während der klassische Stahlrahmen gelötet wird. Aluminium zu schweißen ist im Vergleich zum Schweißen von Stahl schwieriger, aufwendiger und störungsanfälliger, und Schweißen bringt im Vergleich zum Löten auch grundsätzlich eine höhere Rissgefahr mit sich. Die ersten allgemein angebotenen Fahrradrahmen aus Aluminiumlegierung (ca. 1980er Jahre) hatten demgemäß auch Dauerfestigkeitsprobleme (gelegentlich Rissbildung nach längerem Einsatz), was aber mit dem Fortschritt der Schweiß- und Werkstofftechnik als gelöst gilt, z. B. gibt es mittlerweile auch Aluminiumrohre mit zum Ende hin verstärkter Rohrwandung.
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Vorteile:
- einfach wiederverwertbar
- weit verbreitet
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Nachteile:
- etwas schwieriger zu verarbeiten als Stahl
- Korrosionsschutz notwendig
- bei Herstellung viel Energie notwendig (Umwelt)
- durch die geringere Bruchdehnung rissgefährdet
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